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Balthier9999
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Verfasst: Mo 17. Okt 2011, 20:14 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 22:12 Beiträge: 2500
Vorname: Baldwin
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In der neuen Spex steht: „»Spiele sind in der Gesellschaft angekommen«, dieser Satz wurde in der Gamer-Szene lange wie ein Mantra beschworen, heute ist er wahr geworden – nur nicht ganz so, wie man sich das immer vorgestellt hat.“ Der Artikel, aus dem dieser Auszug stammt, hat mich zum Kauf der Spex bewogen. Ich finde es äußerst bemerkenswert, dass sich in einem Magazin, das sich sonst eher mit Pop, Mode und Bob Dylan beschäftigt, so treffende Aussagen über die Gamer-Kultur finden. Selbst der kürzlich ausgetragene Streit der Fachpresse wurde erwähnt: „[…] Christian Schmidt […] gab plötzlich zu, wie dumm die ganze Szene sei. Der Aufschrei war groß. Petra Fröhlich […] wehrte sich in einem Antwortartikel: Viele Spiele seien doch so schlecht, was solle man da Differenziertes berichten? Dass es eine Unart der gesamten Fachpresse ist, Spiele, die doch angeblich Kulturgut geworden seien, stets auf einer Prozentskala zu bewerten, kam nicht zur Sprache. Man stelle sich vor, die Popkritik würde ein Album nach folgendem Schema beurteilen: Die Neue von The Kooks ist nur 68%, die letzte Chili Peppers aber 85%, muss man kaufen. So über die Kultur zu denken, ist krank.“ Wo findet man sonst eine solch klare Essenz dessen, was in der Games-Szene, insbesondere der Zeitschriften-Szene, gerade schief läuft? Dafür musste ich, bevor ich die Spex kaufte, ins Internet schauen, die Meinungen aufhaschen und schließlich erkennen: kein „Großer“ der Spiele-„Kritiker“ denkt darüber nach. Man kann die Gamer mit Phrasen abwatschen, für die man anderswo auf die Nase fällt: Es geht nun einmal ums Geld, die Masse macht’s, Spiele sind doch eh blöd (genauso wie die Nutzer). Das gefällt den „Geiz ist geil“-Typen, ja, aber bitte keine Hochkultur aus Billigprodukten erheben!
Kritisiert wird in der Spex übrigens auch die Sucht nach Filmästhetik. Manch aufmüpfiger Gamer meint dann, es käme nicht auf die „Grafik“ an. Die Aufklärung könnte schon damit anfangen, diesen geistig minderbemittelten Gamer zu vermitteln, dass es immer auf die Grafik ankommt und dass Filmästhetik nicht die höchste Grafik ist. Ich sage bewusst Filmästhetik, denn realistisch sind Spiele nicht, auch nicht grafisch. (Den Fehler hat aber auch die Spex gemacht.) Grafisch ist sogar Pong. Es gibt nichts was Tetris grafisch objektiv schlechter macht als Crysis 2. Ein Taschenrechner ist ebenfalls grafisch, sogar sehr gut. Der optische Unterschied, der als qualitatives Kriterium zwischen den Spielen genutzt wird, muss noch nicht mal die Leistungsfähigkeit sein, wie so oft behauptet wird. Es sind die Effekte. Effekte, wie man sie aus Filmen kennt. Man kann den Spieler mit ein paar Explosionen immer noch begeistern. Und so ein paar Glanzlichter auf dem Auto machen auch einiges her. Es gibt aber auch Effekte, die sich nicht unbedingt vom Film ableiten lassen – das sind eher jene Effekte, die der virtuellen Realität mehr Komplexität verleihen. Zum Beispiel die Gesichtsanimationen in L.A. Noire – schön gemacht, aber gibt’s noch mehr? L.A. Noire will ein Film sein, beharrt aber auf einer einzigen Spielidee. Oder Cel Shading – da ist es egal ob das überhaupt wie ein Comic aussieht. 2D-Sprites sind wohl zu aufwändig.
Dem Vorbild entsprechend endet beinah jedes Spiel fröhlich, ein Spannungsbogen von Anfang bis Ende (egal ob er bei so einer langen Spielzeit Sinn macht) ist ebenfalls immer dabei. Und wie immer stehen sich Gut und Böse gegenüber. Das alles mag einem fast „natürlich“ vorkommen, als hätte man den Müll aus Hollywood in Blurays gepresst und sie spielbar gemacht. Denn schließlich braucht man ja einen Bösen, auf dem man schießen kann. Man muss bis zum Finale der Handlung spielen können. Und die gesamte dreidimensionale Umgebung ist im Grunde genommen eigentlich auch nur ein Effekt. Wenn Spiele überhaupt einen Vorteil gegenüber Hollywood haben, dann ist es wohl die stärkere Immersion – egal, was für ein Schnulli auf dem Bildschirm läuft, man ist immer gefesselt davon.
Es wäre aber auch falsch, Spiele gänzlich herabzusetzen. Auch der Film wurde bei seiner Entstehung kritisiert. Auch er vereinfacht den Plot, damit der Zuschauer ihn besser versteht. Die Immersion ist vielfach stärker als beim Gemälde oder bei der Literatur. Und zudem sind Filme sehr häufig kommerziell. Dennoch aber hat er die Kultur bereichert – nämlich um die vierte Dimension.
Die Avantgarde der Autorenfilmer hat den Film aus seiner Oberflächlichkeit erhoben. Aber die Nouvelle Vague begann nicht mit Le Beau Serge, sondern mit den Cahiers du cinéma, der avantgardistischen Filmkritik! Mit der konsequenten Kritik am Mainstream (Hollywood) und der intensiven Auseinandersetzung mit dem Film begann das experimentelle Kino in Frankreich. Gibt es heute eine ähnlich analytische Spielkritik, die sich auf aktuelle Veröffentlichungen anwendet? Die sich mit der Wirkung bestimmter Spielelemente auseinandersetzt? Mir fällt keine ein, noch nicht mal eine akademische. Wenn überhaupt, dann sind Spiegel und Spex näher dran, als diverse Erzeugnisse aus der sogenannten Fachpresse.
Wenn die Kritik die Spiele nicht ernst nimmt, dann gibt’s keinen Grund ernst zu sein. Jemand sollte mal öffentlich definieren, wer nun der Macher beim Spiel ist. Jemand muss sich diese Macher vornehmen und ihren fabrizierten Schrott auseinandernehmen. Dann kommen auch die Genies, dann haben die ein Ziel.
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Verfasst: Mo 17. Okt 2011, 20:14 |
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Mario
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Verfasst: Mi 19. Okt 2011, 20:56 |
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Registriert: Sa 10. Jul 2010, 22:14 Beiträge: 8668 Wohnort: Dresden
Vorname: Mario halt^^
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Zitat: »Spiele sind in der Gesellschaft angekommen« Jain. Angekommen ja, akzeptiert nein. Da das Gerene "Spiel" noch in den Kinderschuhen steckt finde ich es falsch es mit filmen zu vergleichen. Im Endeffekt ist jedes Spiel ja noch (wenn man wie du schon sagst Effekte und Inszenierung wegnimmt) ein stupides von a nach b gerenne. Da wir uns aber leicht (und gerne) durch Grafik und Inzinierung täuschen lassen kommt es uns so vor als würden sie immer komplexer und aufwendiger. Aber anderer seits, was will man groß anders machen?
_________________ "Apple has lost a visionary and creative genius, and the world has lost an amazing human being." Der Tag an dem die Welt etwas unkreativer wurde. 5.10.2011 R.I.P. Steve Jobs 1955-2011 
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Balthier9999
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Verfasst: Mi 19. Okt 2011, 21:04 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 22:12 Beiträge: 2500
Vorname: Baldwin
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Mario hat geschrieben: Jain. Angekommen ja, akzeptiert nein. Hast du dir mal angeschaut wie groß der Anteil der Gamer in Deutschland ist? Mario hat geschrieben: Da das Gerene "Spiel" noch in den Kinderschuhen steckt finde ich es falsch es mit filmen zu vergleichen. Haha, Videospiele bringen inzwischen mehr Geld als Hollywood-Filme. xD Mario hat geschrieben: Aber anderer seits, was will man groß anders machen? Jede Menge. Wirklich jede Menge. Ich kann ja mal ein paar Texte schreiben, was man anders machen könnte.
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Mario
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Verfasst: Mi 19. Okt 2011, 21:09 |
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Registriert: Sa 10. Jul 2010, 22:14 Beiträge: 8668 Wohnort: Dresden
Vorname: Mario halt^^
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Ja sicherlich ist der Anteil groß, das weis ich. Nichts desto trotz sind Spiel in den Medien und im Kopf mancher immer noch "Teufelszeug".
@Geld: Ich weis, aber was tut das zur Sache? Der film ist trotzdem viel ausgereifter.
@Anders machen: Ein shooter wird immer daraus bestehen von a nach b zurennen. Ist ja im echten leben nicht anders. Ob dann nun noch Dialoge, Minispiele oder sontige aufgaben mit dazukommen ist ja egal. Das kann sich nicht verändern solange wie die Entwickler nichts trauen.
_________________ "Apple has lost a visionary and creative genius, and the world has lost an amazing human being." Der Tag an dem die Welt etwas unkreativer wurde. 5.10.2011 R.I.P. Steve Jobs 1955-2011 
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Balthier9999
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Verfasst: Mi 19. Okt 2011, 21:34 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 22:12 Beiträge: 2500
Vorname: Baldwin
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Mario hat geschrieben: Ja sicherlich ist der Anteil groß, das weis ich. Nichts desto trotz sind Spiel in den Medien und im Kopf mancher immer noch "Teufelszeug". Es gibt sicher auch einige, die vom Film nichts halten, genauso wenig wie von Comics und dem Internet. Nicht-Akzeptanz sieht aber anders aus. Dann gäb’s keinen staatlich geförderten Videospielpreis, keine Gamescom und auch keine Studiengänge für Game Design. Darüber hinaus ist ja genau die gesellschaftliche Akzeptanz das Problem, das auch Spex anspricht: Videospiele sind Mainstream, und damit Kommerz. Früher waren Entwickler Nerds mit dunklen T-Shirts, heute tragen sie Krawatten und Anzug. Mario hat geschrieben: @Geld: Ich weis, aber was tut das zur Sache? Der film ist trotzdem viel ausgereifter. Kommt darauf an. Im Grunde machen Videospiele nicht nur das was Filme zurzeit machen, umgekehrt: Filme werden von Videospielen beeinflusst. Das hat schon etwas mit deinen Kinderschuhen zu tun, weniger mit Kinderschuhen dafür der Vergleich Film und Spiel. Ist doch egal, welche Technik fortgeschrittener oder jünger ist. Mario hat geschrieben: @Anders machen: Ein shooter wird immer daraus bestehen von a nach b zurennen. Ist ja im echten leben nicht anders. Ob dann nun noch Dialoge, Minispiele oder sontige aufgaben mit dazukommen ist ja egal. Das kann sich nicht verändern solange wie die Entwickler nichts trauen. Aber Minecraft kennst du, ne? Davon abgesehen: Wie sehr muss man von Hollywood beeinflusst sein, dass man denkt, es gäbe NUR DIESE Genres, die GANZ GENAU nach GENRE-THEMA – keine Ahnung, WARUM und WIESO ich Wörter hier GROSS schreibe – gestaltet werden UND ES GIB KEEEEEEEINE MÖGLICHKEIT von diesen Regeln abzuweichen!!! Zumal: Warum gibt es eigentlich keeeeeine Filme, die nicht mit Kamera, Mikro und anderen technischen Hilfsmitteln gemacht wurden. WAS FÜR EIN UNKREATIVER, EINGESCHRÄNKTER FILM! Da bleibt uns nichts anderes übrig, als Rambo zu gucken! Bringt ja eh nichts.
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Superior
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Verfasst: Do 20. Okt 2011, 18:26 |
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Registriert: Di 30. Aug 2011, 04:59 Beiträge: 1226 Wohnort: Got-Ham City
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Nett zu lesen, danke für den Beitrag. Mario, um genauer zu sein ist die aktuelle Generation eher ein Rückschritt... dadurch das alle versuchen Hollywood zu imitieren leiden die Spiele sehr...Shooter sind immer Spiele in denen man von A nach B rennt??? Du solltest dir mal ein paar andere Sachen als AAA Titel(Wie ich diese Bezeichnung HASSE! Leider ist sie gängig) anschauen. Es gibt genug "Shooter" die sich anders verhalten, was definiert ihr eigentlich als "Shooter" ein spiel in der Ego-Perspektive ist für mich noch lange kein Shooter. In Spielen, in denen die Genre vermischt sind, hast du sowas nicht. Sagt dir Sanctum was?
Das Bewertungssystem ist natürlich nichts schönes; Gitbs doch auch im Musik und Filmbereich Balthier?! Da meistens halt in Form von Sternen...
Ich fände es zum Beispiel super, wenn man den Score ganz weglassen könnte und dafür verschiedene Unterkategorien hat. Eine ganz objektive für die Technik(Bugs, Ruckler etc.) "Grafik" lässt sich eh nicht objektiv bewerten und RUHE, es ist UNSINN etwas anderes zu behaupten ausser man spricht REIN vom technischen Aspekt... Der Rest sollte lediglich veranschaulichen was für einen Eindruck das Spiel hinterließ und nichts geht mir mehr auf den Geist, wenn der Tester das Spiel missinterpretiert, sich nicht genug Zeit lässt, oder mit dem Genre nichts anfangen kann?!
Filme sind nicht "ausgereifter". Was ist das überhaupt? Ist ein The Legend of Zelda: A Link to the Past nicht "ausgereift" weil es 2D ist? Ist ein Film mit einem niedrigen Budget nicht "ausgereift" weil sie nicht die neuste Technik haben??? Genre ist auch ein Wort, dass zum Teufel fahren kann um mich mal einer christlichen Verunglimpfung zu bedienen. Schubladen sind schlecht und vermitteln das falsche Bild. Mehr muss man dazu nicht sagen und wer nicht weiß was ich meine ist selber Schuld. Im Optimalfall sollte eine Genrebezeichnung nur in etwa die "Richtung" andeuten..
Amüsanterweise sind die interessantesten Produktionen(Filme und Spiele) meist die, mit einem geringen Budget. Warum? Wenn man sich keine tollen leuchtenden und knallenden Effekte leisten kann um die hirntoten Zuschauer zu blenden muss man eben kreativ sein und qualitativ hochwertiges erschaffen.
_________________ - Slaughter is the best medicine - Take a dump on the face of common sense!
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Balthier9999
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Verfasst: Do 20. Okt 2011, 19:06 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 22:12 Beiträge: 2500
Vorname: Baldwin
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Superior hat geschrieben: Nett zu lesen, danke für den Beitrag. Ich möchte Faden von dir und von Mario sehen!!! Was, keine Zeit? Ich hab diesen Faden während eines Projekts geschrieben!!! Keine Ausreden! Einfach Müll schreiben, was euch spontan einfällt – egal ob peinlich, dumm, offensichtlich… Superior hat geschrieben: Shooter sind immer Spiele in denen man von A nach B rennt? Das Problem bei dieser Aussage ist ja nicht unbedingt, dass es Beispiele gibt, die anders funktionieren, sondern dass sie ein grundlegendes Prinzip jeder Erzählung kritisiert. Deshalb fragte ich polemisch: Warum dreht man keinen Film ohne Kamera, Ton und Computer? Ja ganz einfach: Weil dann wahrscheinlich kein Film entsteht. Spiele haben in der Regel eine Zielsetzung, deswegen wird es in den meisten Fällen ein A und ein B geben. Das ist ja auch nicht wirklich ein Problem, oder? Superior hat geschrieben: Das Bewertungssystem ist natürlich nichts schönes; Gitbs doch auch im Musik und Filmbereich Balthier?! Da meistens halt in Form von Sternen... Spex schrieb ja von den 80% und 64%. Spex selbst bewertet nicht derartig mit Sternen oder Zahlen. Die Konkurrenz schon: musikexpress wertet mit Sternen, ja. Insofern ist das schon eine kleine Anspielung von Spex. Trotzdem kann man „bewerten“; man bewertet ja schon, indem man auswählt: Schlechte Filme/Musik kommen nicht ins Heft. So mach ich das auch bei TV-Tipps: Ich vergebe maximal 5 Sterne; die Filme, die nur einen Stern bekommen, sind bei mir aber immer noch gut. Auch möglich und sinnvoll ist die Methode bei Film-Dienst: Es werden so gut wie alle Filme eines Abends aufgelistet und schriftlich kritisiert, die besten bekommen einen Sternchen. (Und es gibt noch „Diskussionswert“ und den Tipp der Katholischen Filmkritik.) Das sind aus meiner Sicht alles recht annehmbare Methoden, schriftliche Kritik abzukürzen. Superior hat geschrieben: Ich fände es zum Beispiel super, wenn man den Score ganz weglassen könnte und dafür verschiedene Unterkategorien hat. Computer Bild? GameStar?^^ Superior hat geschrieben: Eine ganz objektive für die Technik(Bugs, Ruckler etc.) … mm, aus meiner Sicht egal. Ich würde es wahrscheinlich so machen: ist ein Spiel richtig buggy (wie z.B. Rage mit den verwaschenen Texturen), dann lasse ich keine Kritik über das Spiel drucken – es ist ja anscheinend noch nicht fertig. Dann hat der Entwickler auch den Nachteil, dass es in einem Magazin keine Werbung gibt.^^ Superior hat geschrieben: […] REIN vom technischen Aspekt... Auch der ist unwichtig. Inland Empire wurde z.B. mit einfachen DV-Kameras für den Heimgebrauch gedreht – ist das jetzt ein technisches Minus? Dann hat Dogma 95 ein Problem…^^ Superior hat geschrieben: Amüsanterweise sind die interessantesten Produktionen(Filme und Spiele) meist die, mit einem geringen Budget. Warum? Wenn man sich keine tollen leuchtenden und knallenden Effekte leisten kann um die hirntoten Zuschauer zu blenden muss man eben kreativ sein und qualitativ hochwertiges erschaffen. Och, ich find 2001: Odyssee im Weltraum eigentlich ganz cool.
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Superior
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Verfasst: Do 20. Okt 2011, 19:27 |
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Registriert: Di 30. Aug 2011, 04:59 Beiträge: 1226 Wohnort: Got-Ham City
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Balthier9999 hat geschrieben: Superior wrote: Nett zu lesen, danke für den Beitrag.
Ich möchte Faden von dir und von Mario sehen!!! Was, keine Zeit? Ich hab diesen Faden während eines Projekts geschrieben!!! Keine Ausreden! Einfach Müll schreiben, was euch spontan einfällt – egal ob peinlich, dumm, offensichtlich… Nicht angegriffen fühlen bitte, war nicht negativ gemeint  Balthier9999 hat geschrieben: Auch möglich und sinnvoll ist die Methode bei Film-Dienst: Es werden so gut wie alle Filme eines Abends aufgelistet und schriftlich kritisiert, die besten bekommen einen Sternchen. (Und es gibt noch „Diskussionswert“ und den Tipp der Katholischen Filmkritik.) Ist doch schon besser, auch wenn ich keine Tipps der katholiken brauche, was für Spiele ich spielen sollte oder nicht. Wäre aber wahrscheinlich lustig zu lesen.^^ Zu guter letzt: Ich will eigentlich schon wisse, ob das Spiel einen "Tag-1-Kauf" wert ist oder noch so verbuggt oder so schlampig gecoded, dass es sich nur schlecht spielen lässt. Ich lass echt VIEL durchgehen, aber STÄNDIG nachladende Texturen*zuRAGErüberschiel* pack ich nicht. Was aber die Höhe der Unverschämtheit ist, ist wenn Speicherstände unbrauchbar werden.
_________________ - Slaughter is the best medicine - Take a dump on the face of common sense!
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Balthier9999
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Verfasst: Do 20. Okt 2011, 19:40 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 22:12 Beiträge: 2500
Vorname: Baldwin
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Superior hat geschrieben: Nicht angegriffen fühlen bitte, war nicht negativ gemeint  Hab ich auch gar nicht so aufgefasst, aber du mein Postulat offenbar schon!!!!1 Balthier9999 hat geschrieben: Ist doch schon besser, auch wenn ich keine Tipps der katholiken brauche, was für Spiele ich spielen sollte oder nicht. Wäre aber wahrscheinlich lustig zu lesen.^^ Du kennst wohl die Katholische Filmkritik nicht. Die würde ich GA, play³, CBS, GS, GP, Edge, Gee, usw. vorziehen. Superior hat geschrieben: Zu guter letzt: Ich will eigentlich schon wisse, ob das Spiel einen "Tag-1-Kauf" wert ist oder noch so verbuggt oder so schlampig gecoded, dass es sich nur schlecht spielen lässt. Ich lass echt VIEL durchgehen, aber STÄNDIG nachladende Texturen*zuRAGErüberschiel* pack ich nicht. Was aber die Höhe der Unverschämtheit ist, ist wenn Speicherstände unbrauchbar werden. Wenn ein Spiel aufgrund von Fehlern nicht spielbar ist, dann teste ich es nicht. Ich müsste mal wieder anfangen zu zocken, dann könnten wir endlich mal eine ordentliche Spielkritik ins Web zaubern. 
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Superior
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Verfasst: Do 20. Okt 2011, 19:51 |
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Registriert: Di 30. Aug 2011, 04:59 Beiträge: 1226 Wohnort: Got-Ham City
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Vielleicht ist es auch einfach deine provokante Art, aber du scheinst immer so auf Streit aus.^^ Balthier9999 hat geschrieben: Balthier9999 wrote: Ist doch schon besser, auch wenn ich keine Tipps der katholiken brauche, was für Spiele ich spielen sollte oder nicht. Wäre aber wahrscheinlich lustig zu lesen.^^ Du kennst wohl die Katholische Filmkritik nicht. Die würde ich GA, play³, CBS, GS, GP, Edge, Gee, usw. vorziehen. O_o Balthier9999 hat geschrieben: Wenn ein Spiel aufgrund von Fehlern nicht spielbar ist, dann teste ich es nicht. Ich müsste mal wieder anfangen zu zocken, dann könnten wir endlich mal eine ordentliche Spielkritik ins Web zaubern.  Da ist aber einer von sich überzeugt?! Wenn dann aber bitte auf Englisch, da ist die Möglichkeit größer das es jemand Wertschätzt oder überhaupt liest.
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