Sa 25. Jun 2011, 16:31
Kindheit war im Großen und Ganzen...scheiße.
Na gut, die Kurzversion:
Vater kenn ich net, Mutter war !"§$%&, die ersten Jahre meiner Kindheit hab ich hauptsächlich beim besten Freund verbracht, dort wars schön - Ersatzfamilie. Kurz vor der Einschulung ist er (+ sein Vater) bei einem Autounfall gestorben.
Zuhause wars immer ziemlich scheiße, meine Mutter interessierte sich nicht für mich (mach was du willst so lang ich dadurch keinen Ärger hab), es waren immer irgendwelche asozialen Alkis bei uns die meine Mutter liebevoll ihren Freund nannte und durchfütterte (man kann meiner Mutter viel vorwerfen, unterste Unterschicht blabla, aber sie selbst hat immer gearbeitet) und bis auf meine Kleidung und mein einigermaßen kindgerecht eingerichtetes Zimmer hatte ich eigentlich nix. Bis auf Geschenke von Freunden und Freundinnen.
Ja...dann Schule ganz normal, ins Gymnasium durfte ich nicht, sollte genau wie meine blöde Mutter Hauptschule und Polytechnisches (Pseudoschule um das letzte Pflichtschuljahr abzusitzen) und danach Lehre machen (damit nicht mehr ach so viel Geld für mich drauf geht und ich mit 18 ausziehen kann), hab mich aber auf eigene Faust anders entschieden, nach der Hauptschule in die Handelsakademie, leider nur 3 Jahre ohne Abitur, also nur Handelsschulabschluss (gleichwertig mit einer Bürokauffrau Lehre), neben der Schule gejobt damit ich meiner armen armen Mutter nicht mehr auf der Tasche liege und mit 18 dann ausgezogen. An meinem Geburtstag um 0:01 Uhr...demonstrativ.
Und dann wurde es erst richtig lustig, aber das ist eine andere Geschichte.
Kommentare sind bitte zu unterlassen, ich weiß dass sich das wie ein schlechter Film anhört. ^^