Balthier9999 hat geschrieben:Aber genau diese (fett hervorgehobene) Vision meine ich ja. Die Maschinen werden ja auch nicht nur deswegen weiterentwickelt, weil sie viel in kurzer Zeit schaffen, sondern weil sie womöglich sogar besser arbeiten, als Menschenhände es je könnten (selbst wenn sie unbegrenzt Zeit hätten).
ja, dieser gedanke ist mir auch erst gekommen, nachdem ich den satz davor geschrieben hatte und sollte diesen dann wieder etwas relativieren.^^
Kutscherpfiff90 hat geschrieben:Ihr Theoretiker ...
Das Leben besteht aus Theorien die in die Praxis umgesetzt wurden. Alles beginnt mit einer Theorie, bis es in der Praxis bestätigt wird, oder widerlegt.
Caligari hat geschrieben:Ich möchte damit sagen, dass es keinen Plan für Menschen gibt. (Das scheint mir auch der hauptsächliche Unterschied zu Robotern.) Der Mensch erfüllt durch seine Geburt keine Theorie, er ist ersteinmal Existenz, danach kann er sich ersteinmal Theorien zusammenreimen - Es beginnt also nicht alles mit einer Theorie.
Ok, das war etwas missverständlich von mir, der Satz bezog sich auf das von Menschen erschaffene wie Maschinen, Geräte... und auch die Art des Zusammenlebens (in erster Linie dachte ich da an Staatsformen).
Ohne die Präzisierung Biologie geht es aber nicht, gell? xD Wie auch, bedeutet doch Homo sapiens ‚weiser Mensch‘.^^ Ich könnte jetzt auch ein paar Humanisten zitieren, die ich bei Wikipedia gefunden hab:
„Der Mensch wird nicht geboren, sondern erzogen! … Nichts ist naturgemäßer als Tugend und Bildung – ohne sie hört der Mensch auf, Mensch zu sein“ Erasmus von Rotterdam (http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_insipiens)
Herr Caligari! Was machen wir denn da? Sie beharren auf ihrer biologischen , ich auf der epistemologischen, kulturellen Definition von Mensch. Ich sag Ihnen was: Ich stimmen Ihnen durchaus zu, was das Wort allein betrifft, allerdings kommt das Wort nur selten allein. Verstehen Sie?