Mm… na ja, wie kann man nicht auf ihn stoßen, wenn man sich mit Philosophie auseinandersetzt? Adorno gilt nunmal als einer der letzten Größen der deutschen Philosophie. Und wann? Weiß nicht mehr genau.
Es geht noch radikaler. Wir könnten die dialektischen Sprünge identifizieren mit der GV, diese verbliebe als Tautologie wenn sie auf sich angewandt würde. Als emanzipatorisches Mittel muss sie noch enttäuschender werden, inselber Art jedoch den Kontrapunkt reflektieren. Die Enttäuschung bedingt das Bewußtsein über die Täuschung, genauer gesagt ist die Erlangung dieses Bewußtseins jener aufklärerische Moment.
Als die Täuschung, die in der GV meist zu vorderst in der Kritik steht, bleibt die Nicht-Identität von Begriff und Wirklichkeit bestehen. Man geht hier bspw. nicht davon aus, dass überhaupt jemals jemand etwas verstanden hat – man kann nämlich nichts verstehen. Frei nach Sokrates ist der Mensch wahrlich weise, wenn er nicht sagt, er sei weise, sondern sagt, dass er nicht weise sei, aber nach Weisheit strebt. Verstanden wird hier nun nicht wirklich etwas; weil das, was ein Mensch denkt keineswegs mit dem was er sagt identisch sein muss; gleichwohl wie das abstrakte Bild eines Schafs, das man sich vorstellt, gar nicht identisch ist mit einem realen Schaf.