Di 25. Okt 2011, 23:17
Di 25. Okt 2011, 23:17
Di 25. Okt 2011, 23:43
Son of Ra hat geschrieben:Also gute Kunst stellt in meiner Vorstellung etwas Konkretes dar(wenn auch metaphysisches), wobei man sieht, dass der Künstler sich dabei Mühe gemacht hat das Bild möglichst realitätsnah zu malen, aber gleichzeitig schmeichelhaft ist. Nein, einfache Fotographien sind nicht vergleichbar, sie erfordern kaum Arbeit und stellen die exakte Realität dar. Außerdem können sie nichts metaphysisches u.ä. darstellen.
Son of Ra hat geschrieben:Dass, was heutzutage die Menschen malen erinnert mich an das Geschmiere eines an Parkinson und Wahnvorstellungen leidenden demenzkranken 80-jährigen.
Mi 26. Okt 2011, 11:09
Balthier9999 hat geschrieben:Wie sieht es aus mit Fotografien, die mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet wurden?
Balthier9999 hat geschrieben:Und was sagst du zu den modernen Hyperrealisten?
Balthier9999 hat geschrieben:Und warum ist Realismus Kunst?
Balthier9999 hat geschrieben:An was denkst du bitte?
Balthier9999 hat geschrieben:Es ging in der Moderne, so seh ich das, vor allem um Ideen und Kritik.
Balthier9999 hat geschrieben:Das was du schilderst, ist einfach gutes Handwerk. Aber das muss ich dir ja hoffentlich nicht erklären. Ebenso muss ich dir nicht erklären, warum dieses Handwerk verdrängt wurde. Es macht keinen Sinn, Arbeit in etwas zu stecken, das mit Fotografie und Retusche schneller und besser gelöst ist.
Balthier9999 hat geschrieben:Metaphysik … ist klar, ne?^^
Balthier9999 hat geschrieben:Kunst muss nicht zwangsläufig Arbeit sein oder Anstrengung. Schon gar nicht heute in der Leistungsgesellschaft.
Mi 26. Okt 2011, 16:25
Son of Ra hat geschrieben:Balthier9999 hat geschrieben:Wie sieht es aus mit Fotografien, die mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet wurden?
Ist nicht das Gleiche. Es selber zu machen und einem Programm Befehle zu geben sind zwei verschiedene Sachen.
Son of Ra hat geschrieben:Und warum soll das keine Kunst sein?
Du denkst wahrscheinlich an Tintenkleckse, aber postmoderne Kunst ist extrem pluralistisch – du findest sowohl abstrakte wie auch realistische Kunst.Son of Ra hat geschrieben:Fragen sich/mich viele. Meine Gedankengänge sind irrational, zufällig und von meinen Launen abhängig. Du wirst es nicht nachvollziehen können.
Kunst wird durch Kritik überhaupt erst schön. Reporter sind in das System integriert, die können nie die subversive Kraft der Kunst erreichen. Wissenschaftler sind ideenlos, die hängen an ihren empirischen Nachweisen und Formeln.Son of Ra hat geschrieben:Beides interessiet mich nicht. Kunst muss für mich in erster Linie schön sein. Um Kritik sollen sich Reporter und Politiker kümmern, um Ideen Wissenschaftler.
Ein Bäcker benutzt seine Hände für das Brot, ein klassischer Künstler für ein Porträt. Alles was vergangene Künstler machten, basierte irgendwie auf handwerkliche Schulen.Son of Ra hat geschrieben:Schmiede und Bäcker sind Handwerker. Sie führen ihre Arbeit mit Händen aus. Für einen Künstler sind sie nur ein Mittel, um ihre Ideen in die Realität zu übertragen.
Son of Ra hat geschrieben:Balthier9999 hat geschrieben:Kunst muss nicht zwangsläufig Arbeit sein oder Anstrengung. Schon gar nicht heute in der Leistungsgesellschaft.
Ein Werk, dass ohne Arbeit oder Anstrengung entstanden ist, kann für mich keine Kunst sein. Die Abwesenheit des Einen schliesst für mich die Anwesenheit des Anderen aus.
Do 27. Okt 2011, 16:13
Du machst es selbst. Das Programm simuliert Techniken und ist um Techniken auch bereichert im Vergleich zur Malerei. Befehle gibt’s du als Künstler klassischer Kunst auch, siehe: „Für einen Künstler sind sie nur ein Mittel, um ihre Ideen in die Realität zu übertragen.“
Realismus ist Realismus. Ein Apfel ist ein Apfel und keine Birne. Mal davon abgesehen, dass Realismus oberflächlich und einfach ist. Als denkender Mensch darf man wohl erwarten, dass er nicht einfach die Natur kopiert, sondern eigene Welten erschafft. Das tut klassische Kunst ja schon, aber eben nicht konsequent genug. Die Technik hat sie inzwischen eingeholt. Aber kann Technik Ideen und Kritik entwickeln?
Du denkst wahrscheinlich an Tintenkleckse, aber postmoderne Kunst ist extrem pluralistisch – du findest sowohl abstrakte wie auch realistische Kunst.
Kunst wird durch Kritik überhaupt erst schön. Reporter sind in das System integriert, die können nie die subversive Kraft der Kunst erreichen. Wissenschaftler sind ideenlos, die hängen an ihren empirischen Nachweisen und Formeln.
Übrigens: „Für einen Künstler sind sie nur ein Mittel, ihre Ideen in die Realität zu übertragen“ Etwas widersprüchlich, wenn du sagst, es interessiere dich nicht. Oder geht es dir doch nur ums Handwerk:
Ein Bäcker benutzt seine Hände für das Brot, ein klassischer Künstler für ein Porträt. Alles was vergangene Künstler machten, basierte irgendwie auf handwerkliche Schulen.
Warum?
Do 27. Okt 2011, 16:35
Son of Ra hat geschrieben:Du machst es selbst. Das Programm simuliert Techniken und ist um Techniken auch bereichert im Vergleich zur Malerei. Befehle gibt’s du als Künstler klassischer Kunst auch, siehe: „Für einen Künstler sind sie nur ein Mittel, um ihre Ideen in die Realität zu übertragen.“
Ja, eben, das Programm simuliert an deiner statt die Technniken, du SELBER machst nichts. Die ganzen Skills, die man sonst erlernen müsste sind nicht da. Das verringet in meinen Augen den Wert.
Also Kitsch. Und Kitsch ist keine Kunst.Wie gesagt, weder Kritiik noch Ideen interssieren mich, die kann man sich sonst noch wo hin schieben. Kunst hat viel wert zu sein, in der Ecke zu stehen und für mich schön auszusehen.
Die stolze Kunst entwertest du übrigens, weil du sie allein aufs Schön-Aussehen reduzierst. Abstrakte Kunst ist z.B. der Konstruktivismus, Quadrate und Kreise.Abstrakte "Kunst" ist für mich grundsätzlich eine Ansammlung an Tintenklecksen, die von oben erwähnten Greißen gemalt wurden. Das meiste was sonst noch produziert wird/produziert wurde gefällt mir größtenteils auch nicht und gehört in die gleiche Kategorie. Das meiste was nach dem Impressionismus gemalt wurde ist für mich Geschmiere, dass den stolzen Namen "Kunst" trägt.
Ein Künstler arbeitet hauptsächlich mit dem Kopf, denn er braucht Ideen um Bilder zu malen. Mich interessiert nachher aber ein Dreck, was der Maler mit seinem Bild sagen will bzw. was er sich dabei gedacht hat, mich interessiert nur, ob mir sein Werk gefällt oder nicht. Wenn mir das Bild nicht gefällt, könnte ich noch die Arbeit würdigen, die in das Bild gesteckt wurde, aber es sieht nicht so aus, als ob die Künstler heutzutage in ihre Bilder so arg viel Arbeit reinstecken würden.
Warum?
Weil ich der Meinung bin, dass nur wenige Menschen Kunst machen können, da Kunst etwas besonderes ist. Mit Programmen, die keinerlei oder wenig Arbeit erfordern, kann jeder etwas malen. Und wenn jeder etwas machen kann, ist es nichts besonderes mehr, und dann ist es für mich keine Kunst mehr.
Do 27. Okt 2011, 18:57
Do 27. Okt 2011, 19:53
Sa 29. Okt 2011, 23:58
Superior hat geschrieben:Oh je Ra....dein Kunstverständnis und deine Akzeptanz sind noch unter dem eines Hölenmenschens...
So 30. Okt 2011, 00:01
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