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Indianerwoman
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 14:29 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 10:41 Beiträge: 34
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d.night hat geschrieben: @Fanatisten: Sicher...nur leider sind halt viele religiöse Menschen Fanatiker...ich gehe sogar so weit zu sagen dass, wenn man zB die röm-kath Kirche ernst nimmt ein Fanatiker sein muss. Naja ganz so sehr würde ich es nicht pauschalisieren, das viele religiöse Menschen=Fanatiker sind. Ich denke in jeder Religion gibt es Menschen die eine Religion als zu fanatisch ansehen. Ist leider nun mal so. Ebenso gibt es Menschen die aus Unwissenheit, Armut und anderen sozialen Schwächen fanatisch werden können. Es gibt auch durchaus Familien, auch hier in Deutschland, wo Frauen mit Wissen gering gehalten werden. d.night hat geschrieben: @Sharia: Ja...machts ja nicht besser, oder? Ich sag ja nicht Islam = böse, sondern dass es da gefährliche Strömungen gibt, wie in anderen Religionen auch...wenn man es ernst nimmt. Das weiss ich das Du nicht gesagt hast Islam=böse, aber leider machen sehr viele eben den Fehler. Und ehrlich mich nervt dieser Fehler eigentlich. Denn viele Sachen was sogar den Islam angeht finde ich persönlich sogar gut. Ob diese Religion nun perfekt ist, ist fraglich. Und es kommt immer drauf an wie sehr man einer Religion in der Tat verfällt. d.night hat geschrieben: @Blödsinn^^: Ich meinte es herrscht ein gesellschaftlicher Zwang...zumindest bei uns ist es so dass du von allen möglichen Leuten als schlimmer Mensch betrachtet wirst, wenn du dein Kind nicht taufst. Es ist üblich, das macht man so, das hat man zu machen. Es gibt sogar Leute die extra für die Taufe ihres Kindes in die Kirche eintreten und nach der Taufe wieder austreten. Ist krank, ist aber so...und durchaus nicht selten der Fall. Vielleicht is das bei uns auch anders... Den Zwang gibt es, aber der war mir persönlich total egal. Weil ich eben keinen Sinn darunter sehe. Und mein Sohn war schon in katholischen Kindergärten oder gar Schulen so ist es nicht. Aber ich habe einfach nicht das Recht dazu, meiner Meinung nach ihm vorzuschreiben welcher Religion er angehört. Schlimmer sind dann Religionslehrer die dann zu ihm sagen Du wirst getauft, und das ohne jegliche Auseinandersetzung mit mir. Sowas ist eine Frechheit und Dreistigkeit.
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 14:29 |
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d.night
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 15:10 |
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| Administrator |
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Registriert: Fr 9. Jul 2010, 21:30 Beiträge: 8243 Wohnort: Wien, Europanien
Vorname: Dani
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Kommt halt auch darauf an wie man religiöser Mensch definiert. Ich mein nicht den durchschnittlichen "Ich glaub schon an Gott und geh zu Weihnachten in die Kirche und hin und wieder bete ich" Typus. Das sind für mich gläubige Menschen. Mit religiös meine ich eben die Fanatiker. Wie gesagt, wer das alles wirklich ernst nimmt, zB bei den Katholiken die Homophobie, der ist Fanatiker. Aber was ist man für ein Katholik wenn man nicht ernst nimmt was der Papst sagt und was die Pfaffen predigen?
Und...ich hab mich nicht wirklich näher mit dem Islam beschäftigt...aber was ist daran gut (besser als bei anderen Religionen oder wenn man nicht gläubig ist)? *blöd frag*
Tja...freche und dreiste Religionslehrer gibts also demnach dann doch nicht nur in Österreich.^^
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Son of Ra
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 15:19 |
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Registriert: Mi 28. Jul 2010, 16:36 Beiträge: 5505 Wohnort: Nürnberg
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Also, das grundlegend eProblem ist eigentlich die recht starke Stellung der Kirche in D. Wieso dürfen wir am Sonntag nicht einkaufen? Weil die Kirche es will. Wieso gibt es Reliunterricht and er Schule? Weil die Kirche darauf besteht. Im Ethikunterricht kamen wir nach langen Diskussionen zu dem Schluss, dass die jungen Religionen nicht mehr ihren ursprünglichem Ziel nachkommen/als solches gebraucht werden: Dem Abschrecken von der Kriminalität, um ein friedliches Beileben der Menschen zu ermöglichen. Mittlerweile kann sie nur Trost spenden oder Hilfe/Wohltat leisten. In Amerika z.B. spielt sie auch noch als Streitschlichter/erster Helfer in Not eine Rolle, aber das liegt an der Größe dieses Landes, da die weltlichen Machthaber nicht die Möglichket haben, jedes kleine lokale Problem selber zu lösen/sofort Hilfe zu schicken. Das ist auch i.O. so. D braucht sowas nicht. Für den Rest ist die Stellung der Kirche in D zu stark, um nur den nötigen Anforderungen zu genügen. Ich persönlich bin dafür, dass man den Jugendlichen ab einem bestimmten Alter zuerst "Schnupperstunden" in den verschiedenen Religionen gibt, und sie dann selber entscheiden, ob sie sich zu einer Religion bekennen wollen oder nicht. Ganz ohne religionen geht es jedoch nicht.
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d.night
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 15:28 |
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| Administrator |
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Registriert: Fr 9. Jul 2010, 21:30 Beiträge: 8243 Wohnort: Wien, Europanien
Vorname: Dani
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Wieso geht es nicht ohne Religionen? Wurde doch noch nie ausprobiert.
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Son of Ra
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 16:36 |
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Registriert: Mi 28. Jul 2010, 16:36 Beiträge: 5505 Wohnort: Nürnberg
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Weil Religion für lange Zeit eine prägende Präsens im Lebn der Menschen hatte ist schon mal ein Punkt. Dan wäre noch die Tatsache, dass die Kirche zu wenig neue gläubige bekommen würde, um sich selber imstande zu halten. Das wären ein paar grobe Beispiele auf die schnelle.
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d.night
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 16:58 |
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| Administrator |
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Registriert: Fr 9. Jul 2010, 21:30 Beiträge: 8243 Wohnort: Wien, Europanien
Vorname: Dani
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Ähm...viele Sachen hatten mal eine prägende Präsenz...das ist doch kein Grund das etwas bleiben muss... Und keine neuen Gläubigen? Ja...so solls ja auch sein... Oo
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WulfMcQuade
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 17:18 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 12:09 Beiträge: 1905 Wohnort: irgendwo auf dem blauen Planeten
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Son of Ra hat geschrieben: Weil Religion für lange Zeit eine prägende Präsens im Lebn der Menschen hatte ist schon mal ein Punkt. Dan wäre noch die Tatsache, dass die Kirche zu wenig neue gläubige bekommen würde, um sich selber imstande zu halten. Das wären ein paar grobe Beispiele auf die schnelle. die Kirche kriegt keine neuen Gläubigen? Na und was hat das den Staat zu interessieren.
_________________ Gott hilft denen die sich selbst helfen.
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WulfMcQuade
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 18:48 |
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Registriert: So 11. Jul 2010, 12:09 Beiträge: 1905 Wohnort: irgendwo auf dem blauen Planeten
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Religion, oder um genauer zu sein, der Glaube ist was Persönliches, das muss jeder für sich wissen, den Glauben kann man nicht lernen, genau so wenig wie man Gefühle oder Charaktereigenschaften lernen kann. Man kann über die Religion informieren, sie hat aber keine Dasseinsberechtigung als Fach.
_________________ Gott hilft denen die sich selbst helfen.
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d.night
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 19:14 |
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| Administrator |
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Registriert: Fr 9. Jul 2010, 21:30 Beiträge: 8243 Wohnort: Wien, Europanien
Vorname: Dani
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Viel positivistisches Blabla ohne auf die Schattenseiten einzugehen. Nein, die werden ignoriert und geleugnet bzw. anderem zugewiesen.
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d.night
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Verfasst: Mo 23. Aug 2010, 19:35 |
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| Administrator |
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Registriert: Fr 9. Jul 2010, 21:30 Beiträge: 8243 Wohnort: Wien, Europanien
Vorname: Dani
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Auf die idealerweise auch eingegangen wird im Geschichtsunterricht.
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