Also sprechen alle die gleiche Sprache, es gibt keine französische Kultur mehr, alle alten Gebäude wurden abgerissen, es gibt kein Typisch Deutsch und offenbar dann doch keine Kleinstaaten.
Nicht unbedingt. Ich wollte nur zeigen, dass bereits die Kultur eines Landes zu Nationaldenken führt. (Nicht zuletzt ist eine Nation ja auch nichts anderes als eine große Gruppe an Menschen die eine gemeinsame Kultur teilen.) Aber wenn du ein paar Sätze dazu schreiben möchtest: Gerne.
Es gibt doch auch in Nationalstaaten Unterschiede in Kultur. Sogar im kleinen Österreich ist jedes Kaff stolz auf seine eigenen Traditionen und jedes Bergdorf hat "seinen eigenen" Dialekt. Kein Mensch sagt was gegen Unterschiede. Die sind ja auch interessant. Aber Deutschland zB wäre halt keine Nation mehr, kein Staat mehr, sondern eine Region. Der Staat wäre Europa.
Und das widerlegt was? Wenn es heute kleinere Kulturkreise in Nationen gibt, dann gibt es die auch Zukunft – ändert doch aber nichts daran, dass selbst diese kleineren Kulturkreise viel mit der großen Nation teilen.
Das widerlegt dass die Kultur alleine zum Nationaldenken führt bzw. führen muss. Verschiedene Kulturen (die aber im Großen und Ganzen nicht soooo verschieden sind und eh alles immer ähnlicher wird) schließen nicht aus dass wir, würden wir es angehen, uns in einer oder zwei Generationen nicht mehr als erstes als Deutsche oder Italiener definieren, sondern zuerst als Europäer. Und wenn der Nationalstaat weg ist ist er weg. Zuerst offiziell, iwann auch in den Köpfen. Kontinentalstaat FTW!!! (Gibts das Wort schon oder hab ich das jetzt grad erfunden? ^^)
Italo-Europäer klingt btw. geil. Italo-Europanier noch geiler