d.night hat geschrieben:Was für ein Vergleich. :palm:
Erinnerst du dich an die Cyan-Logik?! Du warst doch einer derjenigen, die stark von der Regel des Vergleichs betroffen waren. Nochmal zur Erinnerung: da ging es darum, dass man Vergleich mit Identität vertauscht, und folglich, da Vergleiche ja eben keine Identität darstellen sollen, zu dem Schluss kommt: Vergleiche taugen nichts.
Nehmen wir doch wieder das Beispiel mit dem Buch. Selbstverständlich kann man sich aufregen, wenn im Buch Beleidigungen stehen. Aber leider hat das nichts mit dem anderen Vergleichsobjekt Cyan zu tun. Denn sonst müsste man vorher wissen, was im Buch steht, und man würde eben danach entscheiden, ob man es annimmt. Cyan drängt sich nicht auf und befiehlt dir, Beleidigungen zu lesen. (Und wie erwähnt sind Beleidigungen bei diesem Fall auch gar nicht Thema.)
d.night hat geschrieben:Und nein, können sie nicht rechtfertigen. Es gibt einen Unterschied ob das mein Job ist oder mein Freizeitvergnügen. Im Job muss ich professionell sein, in der Freizeit nicht.
Dann wird Kratos professionell gesperrt. Bei der Professionalität geht es doch auch darum, all die hauptsächlichen Dinge zu berücksichtigen. Wenn man eine Zielgruppe hat, die auf Ausraster steht, ist ’ne Sperrung sogar produktiv!

Zudem muss man hier auch mal nachfragen, was denn die Entscheidung mit emotionalen Gruppengedöns zu tun hat? Auch zu fragen gilt, was Emotionen (die übertriebenen) hier überhaupt zu suchen haben, wo ich doch schon sagte, dass es hier um eine allgemeine
Haltung geht. Nachvollziehbar ist das, was die beiden machten, nicht mehr. Man muss schon ganz tief im Alltagstrott drin sein, tief im Cyan-Schlamm (oder -sch*iß?) stecken, dass man nicht mehr merkt, wie asozial es ist, den Betreiber statt den Staat wegen unwichtigen Sachen zu beschimpfen.