Fragmente
Verfasst: Fr 7. Dez 2012, 22:46
In der so lebhaften und festlichen Jahreszeit, und wohl durch die häufigen Fahrten zwischen Städten, die genug Anlass zur Beschaulichkeit geben, fallen einem öfter teilweise interessante Ideen entgegen. Man müsste das Moleskine eigentlich immer im Griff haben, schade wär’s ja um die geistigen Geschenke, wenn sie nach der Fahrkartenkontrolle vergessen sind. Ein paar habe ich tatsächlich notiert und ein paar werde ich hier auch posten; aber ihr Leuts seid von der Teilnahme selbstredend nicht ausgenommen.
Fangen wir mit einer Idee für einen Film an, der ich einiges an Potential zutraue. In den Grundzügen sind Spuren von Fahrheit 451 erkennbar, aber sollte ich ihn verfilmen, würde ich jede Orientierung an dieser Sci-Fi-Dystopie meiden. Die Nähe war auch nicht bewußt intendiert, es hat sich nunmal so ergeben.
Die Geschichte spielt in einer anderen Gegenwart – vielleicht auch in der nahen Zukunft. Eine Straßenbahn gleitet unter eine Fußgängerbrücke, auf der zwei Jugendliche ihr Wesen treiben und schweinsgroße Steine vom Geländer werfen. Ein Stein trifft die Straßenbahn seitlich – sie hält an. Die Jugendlichen versuchen zu fliehen, doch der Fahrer weiß dies zu verhindern. Er zückt ein Gewehr, das aussieht wie ein Spielzeug, und feuert zielsicher zwei Drähte in die Körper der beiden Flüchtenden. Sie fallen durch den im Draht fließenden Strom des Gewehrs, ein Tazer, zu Boden und schreien unkontrolliert. Ausfaden zur nächsten Szene. Im Prinzip ist die Idee selbsterklärend, um zu Fahrenheit 451 zu gelangen müsste man nur irgendeine absurde Geschichte über verbotene Bücher dazudichten.
Eine andere „Idee“, mehr eine Art „luzider Tagtraum“ (macht Sinn, ich weiß), ist folgende: ein Komiker sieht mir zu, wie ich, einfach so, mit der Trompete versuche, Marche du Soldat aus Histoire du Soldat zu spielen. Auch die Erzählerstimme nehme ich während des Trompetespielens ein. Das findet der Komiker so witzig (obwohl er nur grinst), dass er sich die Hose auszieht, um sich den Gag auf die Oberschenkel, statt auf den Arm, zu schreiben.
Könnte man ja mit anderen Ideen kombinieren.
Hm, ich muss nochmal nach den anderen Notizen schauen…
Fangen wir mit einer Idee für einen Film an, der ich einiges an Potential zutraue. In den Grundzügen sind Spuren von Fahrheit 451 erkennbar, aber sollte ich ihn verfilmen, würde ich jede Orientierung an dieser Sci-Fi-Dystopie meiden. Die Nähe war auch nicht bewußt intendiert, es hat sich nunmal so ergeben.
Die Geschichte spielt in einer anderen Gegenwart – vielleicht auch in der nahen Zukunft. Eine Straßenbahn gleitet unter eine Fußgängerbrücke, auf der zwei Jugendliche ihr Wesen treiben und schweinsgroße Steine vom Geländer werfen. Ein Stein trifft die Straßenbahn seitlich – sie hält an. Die Jugendlichen versuchen zu fliehen, doch der Fahrer weiß dies zu verhindern. Er zückt ein Gewehr, das aussieht wie ein Spielzeug, und feuert zielsicher zwei Drähte in die Körper der beiden Flüchtenden. Sie fallen durch den im Draht fließenden Strom des Gewehrs, ein Tazer, zu Boden und schreien unkontrolliert. Ausfaden zur nächsten Szene. Im Prinzip ist die Idee selbsterklärend, um zu Fahrenheit 451 zu gelangen müsste man nur irgendeine absurde Geschichte über verbotene Bücher dazudichten.
Eine andere „Idee“, mehr eine Art „luzider Tagtraum“ (macht Sinn, ich weiß), ist folgende: ein Komiker sieht mir zu, wie ich, einfach so, mit der Trompete versuche, Marche du Soldat aus Histoire du Soldat zu spielen. Auch die Erzählerstimme nehme ich während des Trompetespielens ein. Das findet der Komiker so witzig (obwohl er nur grinst), dass er sich die Hose auszieht, um sich den Gag auf die Oberschenkel, statt auf den Arm, zu schreiben.
Könnte man ja mit anderen Ideen kombinieren.
Hm, ich muss nochmal nach den anderen Notizen schauen…